Kaffeetradition

seit

1991

Natürlich. Nah. Nachhaltig.

An den Hängen der Sierra Madre in Mexiko, dem Gebirgszug an der Pazifikküste im Süden, wird unser MAYA Hochlandkaffee von indianischen Kleinbauern, die jeweils eine Anbaufläche von ein bis drei Hektar Land besitzen und die sich in Kooperativen zusammengeschlossen haben, angebaut. Die Kontrolle und Zertifizierung der Exporte nach Europa erfolgt durch IMO-Control.

Über die Arbeit…

Die für das Wachstum jeder Pflanze notwendige Ernährung mit Stickstoff, Phosphor und Kalk wird auf natürliche Weise beim Kompostieren von Blättern, Baumschnitt, Buschwerk, Mist und fermentierten Kaffeekirschenfleisch, das als Abfallprodukt bei der Aufbereitung der geernteten Kaffeekirschen anfällt, gewonnen. Es wird also keinerlei Industriedünger verwendet. Bei der Pflege der Kaffeepflanzungen wird darauf geachtet, „Unkraut“ nicht auszureißen, sondern man lässt es 15 cm hoch stehen, um die Erde vor dem Austrocknen zu schützen und der Erosion entgegenzuwirken. Die vorhandenen Pflanzungen werden bei den stets notwendigen Nachpflanzungen im hügeligen Gelände umgebaut durch die Anlage von Terrassen, was ebenfalls die Hangerosion hemmt. Der natürliche Kompost wird direkt an die Kaffeepflanzen verteilt. Auch in die Kunst des jährlich notwendigen richtigen Zurückschneidens der Kaffeebäume sind die Kleinbauern eingewiesen worden und, was besonders wichtig ist, in die Methoden der natürlichen Bekämpfung von Schädlingen und Pilzkrankheiten. So wurde zum Beispiel durch Züchtung natürlicher Feinde der Schädlinge erreicht, dass gänzlich auf den Einsatz der sonst üblichen Pestizide verzichtet werden kann. Als schattenspendende Bäume werden neben bestimmten Stickstoffsammlern Eukalyptusbäume und auch Obstbäume und Bananenstauden zwischengepflanzt, um die Nachteile des Monokulturbaus aufzuheben. Es ist alles in allem eine sehr arbeitsintensive, aber für Mensch und Umwelt verträgliche Produktion.

…und das soziale Miteinander.

Die Kleinbauern beziehen ihr Einkommen aus den Verkaufserlösen der Genossenschaft, wobei ein Teil der Erlöse in die Cooperative investiert wird (Anschaffung der gemeinsamen Kaffeeaufbereitungsanlage, Kauf von LKW, Aus- und Weiterbildung der Mitglieder). Ein anderer Teil kommt sozialen Einrichtungen in den verschiedenen Gemeinden zugute. Cooperative-Mitglieder tun sich aber auch auf örtlicher Ebene zusammen, um zusätzlich Land zu kaufen und es dann gemeinsam zu bewirtschaften.

Wo fanden die MAYA-Indianer Anregung und Unterstützung?

Der naturgemäße Landbau ist den Indianern nichts Fremdes. Aber Systematik und einheitliches Vorgehen,
Zusammenarbeit und zentralisierte Vermarktung des guten Produkts waren dann eine Sache der Zusammen-arbeit zwischen den europäischen und nordamerikanischen Pionieren des ökologischen Landbaus und den örtlichen fachkundigen und uns gut bekannten Beratern. Nicht nur der Anbau des MAYA Kaffee findet nach streng ökologischen Kriterien statt, auch Import, Lagerung, Röstung und Versand nach Hamburg entsprechen der ökologischen Agrarwirtschaft gemäß Verordnung (EWG)
2092/91.

 
 

Über 100 zufriedene Partner.
Über 1000 zufriedene Genießer.
Erreicht durch nur eine Philosophie - "Qualität".
Irgendwann muss es MAYA sein.